Produktfotografie: Jenseits des Packshots

Stim­mungs­vol­le Produktbilder

Ist der Packshot eine nüch­ter­ne, mög­lichst rea­lis­ti­sche Abbil­dung, so beginnt die anspruchs­vol­le Pro­dukt­fo­to­gra­fie erst mit der Insze­nie­rung des Pro­duk­tes. Hier­bei darf das Set­ting nicht zu sehr in den Vor­der­grund tre­ten. Gleich­zei­tig soll eine (Licht-)Stimmung erschaf­fen wer­den, die dem Betrach­ter nicht nur die Beschaf­fen­heit einer Ober­flä­che, son­dern auch die hap­ti­sche, tech­ni­sche und emo­tio­na­le Sei­te des Pro­duk­tes vermittelt.

So bil­den tech­ni­sche Fak­to­ren wie die Abbil­dungs­qua­li­tät und Auf­lö­sung für den erfah­re­nen Pro­dukt­fo­to­gra­fen nur einen Teil des gelun­ge­nen Fotos. Die wesent­lich grö­ße­re Her­aus­for­de­rung ist der nar­ra­ti­ve Kon­text der Pro­dukt­in­sze­nie­rung. Hier­bei kön­nen gesell­schaft­li­che wie gestal­tungs­re­le­van­te Trends ent­schei­dend sein, um den Kon­su­men­ten erfolg­reich anzu­spre­chen und emo­tio­nal zu berühren.